Die Stationen des gestrigen Abends:
- Erdbeerbar Mitte , zu voll, zu scene, Herr F. wird von einer Taschendame angegraben
- ‘Cafe Voss Mitte’ , original englischen Cider, 1x Erdnuesse umsonst
- ‘Carrera Club’ im roten Salon, zu lange Schlange, zu junges Publikum
- ‘Spoon’, extremster Geheimtip, volle Beleuchtung, aber zu
- ‘Wohnzimmer’ Helmholtzplatz, komische Leute (immerhin gut zum beobachten), Herr F. legt sich kurz mit dem Kiezpaten an
Da ich zum ersten Mal in meinem Leben Cider trinke, finde ich Cafe Voss trotz des etwas schicken Ambiente super. Ich mache hiermit mal Werbung fuer diese Bar (+ Cafe), sie befindet sich direkt gegenueber der Volksbuehne. Direkt gegenueber ist im Moment aufgrund der vielen Baustellen und – zaeune relativ.
Ich beobachte laengere Zeit den Nebentisch, an welchem mehrere Leute sitzen und ueberlege, was Mäenner dazu treibt, Frauen derart zu feiern. Zumal wenn sich diese auffuehren wie ein Parishilton-Verschnitt fuer Studenten. Scheint eine Art unbedingter Reflex zu sein, so wie auf Stiefel abfahren.
Wieder nicht ganz geklaert wurde die Frage, ob die Homezone der Currywurst nun ganz tief im Westen oder in Berlin liegt. Einigkeit herrschte lediglich darin, dass sie sich auf gar keinen Fall Mehringdamm Ecke Gneisenaustrasse befinden kann und ‘Curry 36′ mit Currywurst nicht viel zu tun hat.
Auf dem Weg von Mitte nach Prenzlauer Berg wird die Strasse kurzzeitig von einem Taxi blockiert, dessen Fahrgast sich gerade aus dem Fenster uebergibt. Der Fahrer wirkt leicht genervt. Auf dem Weinbergsweg sitzt ein Typ auf einem Stromkasten und tippt auf einem Laptop, nachts um 2.30 Uhr. Das er tatsaechlich noch lebt, beweist er durch flottes Stinkefingerzeigen in unsere Richtung. Sonst gabs eigentlich nichts.
Herr F. , welchen ich hiermit in den Rang ‘Kumpelchen J.’ erhebe, moechte auch bloggen. Du kannst sehr gern einen Account bei blogschogg haben, was unsere Medienmacht deutlich steigern wuerde.