bits and pieces

Das Leben ist wunderbar gerecht.

Da regnet es am reaktionaersten Feiertag des Jahres mal so richtig schoen Kacke aus Eimern und die ganzen Klingelstockfaschisten oder schlimmeres werden ordnungsgemaess nass gemacht. Wenn die Antifa das schon nicht drauf hat, dann wenigstens der Petrus. So muss das sein.

Apropos Antifa, die es nicht drauf hat: Neben dem Tromsoe in der Petersburger gibt es jetzt auch noch einen Naziladen in Alt-Friedrichsfelde direkt hinter der Fussgaengerbruecke, damit ich auch auf meiner anderen Lauftrainingsstrecke (die durchs schoene Friedrichsfelde-Ost) eine ganz wunderbare Aussicht auf irgendwelche Hackfressen habe. Die Hoffnung, dass die Himmelstore sich noch weiter oeffnen und eine gewaltige Flutwelle vom Bersarinplatz hinab die linke Seite der Petersburger wegspuelt, halte ich dann doch fuer etwas weit hergeholt. Die Belaestigung auf meinen Trainingslaeufen durch Nazilaeden als Anrainer wird wohl doch noch ein wenig Realitaet bleiben, es sei denn, die Jugend von heute erkennt, dass es eigentlich kein Problem ist, dort mal mit der Spitzhacke das Blechrollo rauszuruppen.

Die Raeuberhoehle im NBI habe ich uebrigens verpasst, weil es fuer einen Schichtklaus wie mich leider nicht moeglich ist, bis um 1.00 Uhr oder noch spaeter auszuharren und auf den Showbeginn zu warten. Fang doch mal zu einer arbeitnehmerfreundlichen Zeit an! Eventuell bietet sich ja die Chance, mich am 31. 5. in Hamburg bei einer Show der geschaetzten Kuenstlerin zu bestaunen. Ich denke darueber nach.

Bisher hielt ich bloggen fuer einen doch eher sinnlosen Zeitvertreib. Muss ich revidieren. Beim Kauf einer neuen SLR-Kamera sparte ich tatsaechlich eine erhebliche Geldsumme durch die freundliche Intervention einer entfernten Blogbekanntschaft. Grossen Dank an dieser Stelle.